Blick hinter die Kulissen des Rettungsdienstes - RKISH Website

Am 01.01.2005 wurde die RKiSH als kommunale Gesellschaft der Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde gegründet. 2007 schloss sich der Kreis Steinburg der Kooperation an. Die RKiSH blickt damit auf zehn Jahre erfolgreiche Arbeit im Rettungsdienst zurück und orientiert sich weiter in die Zukunft. Die Weiterentwicklung des Unternehmens war vom ersten Tag an im Fokus des Handelns, dies spiegelt sich auch im Auftritt nach Außen wieder. Zum zehnjährigen Bestehen hat die RKiSH ihre Internetseite komplett überarbeitet und geht mit einem neuen Konzept weiter auf die Bürger zu.

Weitere Informationen unter http://www.rkish.de/aktuelles/details/blick_hinter_die_kulissen_des_rettungsdienstes.html

 

Empfehlungen zu besonderen Wetterlagen

Erfahrungen aus früheren Orkanlagen zeigen, dass viele Anrufe in der Kooperativen Regionalleitstelle West keine unmittelbare Gefahr beinhalteten. So bezogen sich viele Anrufe zum Beispiel auf umgefallene Bäume auf Privatgrundstücken oder in Wohn- oder Nebenstraßen. Dadurch wurden die Notrufleitungen für wichtige Ereignisse und Notfallmeldungen teilweise blockiert und Einsatzkräfte gebunden. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass der Notruf bei Unwetterlagen nur für Notfälle und Hilfeersuchen genutzt wird, in denen eine akute Gefahr besteht.

Überlegen Sie bitte deshalb unbedingt vor dem Wählen des Notrufes:
Ist die Anforderung der Feuerwehr und deren Eingreifen in diesem Moment, also während des Sturmes, wirklich notwendig? Können Sie abgerissene Äste vielleicht selbst gefahrlos von der Straße ziehen?
Reinigungsarbeiten von kleinem Geäst sind nicht Aufgabe der Feuerwehr. Umgestürzte Bäume werden von der Feuerwehr nur dann entfernt, wenn eine unmittelbare Gefährdung für Verkehr, Sachwerte oder Personen besteht - zum Beispiel, wenn die Bäume auf Straßen oder Häuser gestürzt sind, oder zu stürzen drohen. Die Feuerwehr greift in der Regel nicht ein, wenn Bäume auf Privatgrundstücken umgestürzt sind - es sei denn es liegt eine Gefährdungslage vor - etwa weil der Baum den Verkehr gefährdet. In dieser Situation wählen Sie bitte den Notruf!

Auf Grund der zu erwartenden höheren Anzahl von Einsätzen ist allerdings davon auszugehen, dass diese streng nach Priorität abgearbeitet werden müssen. Bürgerinnen und Bürger werden daher dazu aufgefordert, auf Radiodurchsagen und aktuelle behördliche Mitteilungen zum Beispiel auch über soziale Medien wie zum Beispiel Twitter und Facebook zu achten.


Verhalten bei Sturm und Orkan

  • Stellen Sie schon vor dem Sturm Ihr Fahrzeug in eine Garage. Sichern Sie lose Gegenstände (Mülltonnen, Gartenmöbel, usw.) rund um Ihr Haus.

  • Halten Sie sich während des Sturms in einem Gebäude auf. Schließen Sie Fenster und Türen.

  • Niemals bei Sturm in Waldgebiete gehen oder fahren. Rechnen Sie auch in der Stadt mit umherfliegenden Gegenständen, abstürzenden Dachziegeln oder Ästen.

  • Vermeiden Sie generell nach Möglichkeit Autofahrten.

  • Halten Sie Abstand zu Baugerüsten, Werbetafeln und Hochspannungsleitungen u. ä.

  • Verzichten Sie darauf, Sturmschäden (wie lose Dachziegel) während des Unwetters zu beseitigen